Wednesday

TRIPPPLE NIPPPLES

In Tokyo haben die 3 Nippel schon laengst Kultstatus erreicht. Mit ihren aufwendigen Kostuemen und Buehnenperformances sind sie mit ihren Songs bei denen kein Tanzbein ungeschwungen bleibt von keinem guten Even mehr wegzudenken. Und nun kommen sie im Februar endlich mit 2 Gigs in Frankreich nach Europa.
So sass ich also mit einem der Herrn Nippel letztes Wochenende auf ein Bier in unserer Lieblingsbar in Shibuya und redeten ueber die anstehende Europa-Mini-Tour. Und weil man ja nicht nach Europa reisen kann ohne einen kleinen Abstecher nach Berlin zu machen werden die Jungs und Maedels im Februar auch dort sicherlich fuer Aufsehen sorgen. Nun liebe Berliner, falls ihr die Trippple Nippples dann auch in eurer Stadt mal live sehen moechtet, dann trommelt alles zusammen: Club, Bar, Garage, Freiluft, Kinderzimmer,... wo auch immer ihr was auf die Beine stellen koennt, die Nippples koennen es nicht erwarten auch Berlin aufzumischen.
Kurz gesagt: Wer auch immer den Trippple Nippples einen Gig in Berlin besorgen kann, bitte melden! Ihr werdet es nicht bereuen!











MYSPACE

emails an: iamnot.cdg88@gmail.com

Katie

Saturday

Wedding, I wanna marry you.




Day 3: on the edge of forgetting where you've been last.

Friday

MBFWB / MR / BHC














Day 2 via: http://thecobrasnake.com

Thursday

at MBFWB



day 1 via http://streetdiary.blogspot.com/

being pround of friends



this is awweeeesssooooommeeeee! 2 of my fav. guys in town.
Most of you might not understand a single word, so just enjoy the view through the shop called dog. It's bonkers.

K.

Saturday

Wednesday

Tuesday

Kreatives Schreiben: Poetische Topographien I

17:30
Kurfürstendamm

Vor dem Ausgang Tauentzienstraße des U-Bahnhofs Wittenbergplatz steht ein eisernes Schild. Durch die Anhäufung von grauem Schnee der es umgibt, sieht es so aus, also würde es nur noch von den Massen trüben Schlamm- und Eisgemischs am Straßenrand gehalten werden: weil Gehweg freischaufeln zum Eingang des Bahnhofs. Dann grob streuen weil Kurfürstendamm und deswegen viele Schuhe mit Klick-Klackabsätzen, die ausrutschen so einfach machen. Hier geht Qualität vor Quantität. Das Kaufhaus des Westens teilt etwas von seinem kahlen, violetten Licht mit diesem Schild, behält den Glanz seiner prunken, goldenen Weihnachtsbeleuchtung allerdings lieber für sich. Serifenlos steht auf dem Schild geschrieben: Orte des Schreckens, die wir niemals vergessen dürfen. Dann ein Absatz.
Auschwitz. Die Türen zum KaDeWe schwingen auf und zu, auf und zu, wieder auf und wieder zu und die klirrend kalte Luft erwärmt sich jedes Mal für einen Moment, wenn diese Türen schwingen. Stutthof. Eine ältere Dauerwellendame verlässt das Geschäft. Dachau. Sie kämpft mit ihrem roten Kaschmirschal, der sich in ihrer Perlenkette verfangen hat. Maidanek. Die Dame dreht sich zu ihrem Partner um, der Ausschau hält nach einem Taxi. Treblinka. Anstelle des Taxis fährt ihnen eine weitere Schneemaschine entgegen. Theresienstadt. Ein junger Mann mit blitzendem Stecker im rechten Ohr weicht der Maschine aus, steckt beide Hände in die Taschen, eine dunkelblaue Einkaufstüte baumelt an seinem Handgelenk. Buchenwald. Er lehnt sich gegen einen Pfosten am Bürgersteig und blickt sich um. Bergen-Belsen. Die Ampel, die das Kaufhaus des Westens vom U-Bahnhof Wittenbergplatz trennt, wird grün. Ravensbrück. Blind beginnen die Passanten zu laufen. Flossenbürg. Ein kunstseidenes Mädchen in ihrem silbern glänzenden Feh überquert auf Fußspitzen tippelnd die Straße. Sachsenhausen. Der junge Mann lehnt noch immer am Pfosten und schaut ihr nach.

17:40


Marlene